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Zwei Faktoren unserer Ernährungsgewohnheiten haben besonderen Einfluss auf die Zahngesundheit.
Zum einen brauch unsere Nahrung nicht richtig gekaut zu werden, so wie es bei Naturvölkern üblich ist. Dadurch fällt jedoch weniger Speichel an, der zur Selbstreinigung der Zähne unentbehrlich ist. Zum anderen nehmen wir Süßigkeiten verteilt über den ganzen Tag zu uns, wodurch die Bildung von Zahnbelag (Plaque) gefördert wird. Plaque besteht aus vielen Millionen Bakterien, die eine zahnzerstörende Säure produzieren. Diese Bakterien ernähren sich vorzugsweise von Zucker, der offen oder versteckt in unserer Nahrung enthalten ist.
Ernährungsregeln aus Sicht der Zahngesundheit
- Zähne brauchen Hartes zum Kauen, nach Möglichkeit zum Schluss einer Mahlzeit
- Als Zwischenmahlzeiten Obst und Gemüse
- Limonaden meiden, besser Wasser, frische Säfte oder Mineralwasser
- Zuckerverbrauch einschränken
- Süßigkeiten nur zu den Hauptmahlzeiten, nicht über den Tag verteilt
Rauchen und Alkohol haben negative Auswirkungen auf die Zahngesundheit, vor allem das Zahnfleisch und der Zahnhalteapparat sind gefährdet.
Die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe für gesunde Zähne
- Vitamin C: unterstützende Wirkung auf das Immunsystem und ein gesundes Zahnfleisch. Vorkommen: Zitrusfrüchte, Erdäpfel, grüne Pflanzen, Milch, Leber
- Fluoride: lagern sich in die Zahnstruktur ein und härten die Zahnsubstanz, die dadurch widerstandsfähiger gegen Karies wird.
- Vitamin D: zur Zahn- und Knochenbildung ("Sonnenvitamin") Vorkommen: Leber, Milch, Eier und Fisch plus Sonnenlicht (UV)
- Zufuhr von außen: Zahnpasta, fluorhältige Mundspülung oder durch den Zahnarzt mit Fluorlack für Kinder und im Rahmen von Mundhygienesitzungen.
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