Cerlegierungen
Cerlegierungen sind Legierungen des Cers mit anderen Metallen, wobei das Cer entweder in reiner Form oder als Cermischmetall eingesetzt wird. C. erhöht die Zähigkeit, Warmfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Schlagfestigkeit, macht porenfreier, verbessert die Schweißbarkeit und macht Cr-Ni-Mo-Stähle schmied- und walzbar.
Composite
Composite: (lat; componere = zusammensetzen; Composites; Kompositionskunststoffe; Komposit); sind chemoplastisch verarbeitbare Verbundwerkstoffe, in deren organischen Makromolekülmatrix anorganische Füllstoffe eingelagert sind. Die Komponenten der C. sind die organische Phase, die anorganische Phase und die Haftvermittler. Die organische Phase setzt sich aus Monomeren, aromatischen Dimethacrylaten (Bisphenol-A-Glycidylmethacry -lat = Bis-GMA) oder Urethandimethacrylaten, und Comonotmeren (Vernetzer) zusammen. GMA besteht aus einem Methacrylatrest (Doppelbindung) und einer Epoxidgruppe. Der organischen Phase sind folgende Stoffe zugesetzt: Inhibitoren, die eine vorzeitige Polymerisation verhindern; Fotoinitiatoren für die Lichthärtung, die durch Lichtabsorption in Radikale zerfallen (z.B. Kampherchinon) und die Polymerisation starten; Akzeleratoren, die mit den Initiatoren ein Redoxsystem für die Autopolymerisation bilden. Die anorganische Phase besteht aus den Füllstoffen und den Farbpigmenten mit einem maximalen Anteil von ca. 70%. Man unterscheidet nach Größe und Form: Minifüller aus Glas-, Quarz- und Keramikpartikeln zwischen 0,1-2 mm und Mikrofüller aus feinsten SiO2-Partikeln von 0,01-0,lmm Größe. Die Haftvermittler sind Silane, die eine Verbindung zwischen den anorganischen Füllstoffen und der organischen Kunststoffmatrix schaffen. Die C. zeigen gute physikalische und chemische Eigenschaften: hohe Härte und Abriebfestigkeit, geringe thermische Ausdehnung, geringe Polymerisationsschrumpfung; sie sind polierfähig und farbstabil, zeigen geringe Tendenz zur Plaqueablagerung, sind mundbeständig bis biokompatibel. C. werden als Autopolymerisate und als lichthärtende Kunststoffe verarbeitet. Für die Lichthärtung dienen entweder langwellige W-Strahlung (320-400 nm) oder blaues, sichtbares Licht (400-470 nm).
Coffin-Feder
Coffin-Feder: ist ein Federelement in Omegaform für kieferorthopädische Dehnplatten* zur Kieferdehnung im Oberkiefer als Schraubenersatz. Sie braucht weniger Platz als eine Schraube und lässt eine beliebige Verschiebung der Gerätesegmente in verschiedenen Richtungen zu. Sie wird aus 0,9 bis 1,5 mm starkem, federharten Stahldraht zu einer 8 mm bis 16 mm großen Omega-Schlaufe gebogen. In einer einfachen Dehnplatte lassen sich zwei kleine C. von 8 mm Schlaufengröße gegen-einander geöffnet ansetzen, was eine gewisse Verwindungssteifigkeit erzeugt. Die Aktivierung kann nicht vom Patienten vorgenommen werden, und das Kraftmaß lässt sich nicht genau dosieren.
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