Startseite » Glossar » AAA
  Inhalte    
  Verweise
  Umfrage    
Wie wurden Sie auf uns aufmerksam?
Internet
Hörensagen
Postwurfsendung
Zeitungsinserat

Kostenvoranschlag
Tel.: (0385) 485 9075
AAA
AAA

Abformlöffel

Abformlöffel: (Abformträger); sind speziell geformte Trägerwerkzeuge für den Abformwerkstoff zur Herstellung einer Abformung der Mundsituation. Man unterscheidet konfektionierte und individuell (manuell) hergestellte Löffel (Funktionslöffel*, individuelle Löffel*). Die fabrikmäßig hergestellten Löffel werden in verschiedenen Formen und Größen aus Kunststoff oder Metall angeboten. Sie sind entweder glatt geschlossen oder gleichmäßig perforiert, um den Abformwerkstoffen Retention zu bieten, bzw. bei der Abformung überschüssige Masse abfließen zu lassen. Die Löffelformen und Größen beziehen sich auf vollbezahnte, teilbezahnte oder zahnlose Unter- und Oberkiefer. Halbindividuelle, konfektionierte Löffel sind den anatomischen Kieferformen in erster Näherung angeglichen. Als Qualitätsmerkmale für Abformlöffel gelten: hohe Stabilität, Steifigkeit, gutes Retentionsvermögen und Möglichkeit zur gleichmäßigen Schichtverteilung für Abformwerkstoffe.

Anatomische Zahnkrone

Anatomische Zahnkrone bezeichnet den mit Schmelz bedeckten Anteil des Zahnes. Der anatomische Zahnhals ist selten mit der Grenze des Zahnfleisches identisch, so dass zwischen der anatomischen und der klinischen Krone (der momentan sichtbaren) unterschieden wird.

Aufbissschiene

Aufbissschiene bezeichnet in der Kieferorthopädie eine zwischen den Kauflächen der Zähne liegende Kunststoffplatte zur Veränderung der Bisslage oder als Vorbehandlugsbehelf.

abnehmbare Brücke

Eine abnehmbare Brücke ist ein Brückenersatz*, der bedingt oder unbedingt abnehmbar konstruiert wird. Bedingt abnehmbare B. (mit Verschraubungen) lassen sich nur vom Zahnarzt, unbedingt abnehmbare B. (mit Teleskopen*, Riegeln*) können vom Patienten herausgenommen und wieder eingesetzt werden.

abnehmbarer Zahnersatz

Ein abnehmbarer Zahnersatz ist ein partieller oder totaler Zahnersatz*, der nicht fest mit dem Restgebiss verbunden ist. Bedingt abnehmbarer Zahnersatz lässt sich nur vom Zahnarzt durch Lösen von Riegeln*, Schrauben usw. entfernen. Unbedingt abnehmbarer Zahnersatz wird mit teleskopierenden, federnden, meist aktivierbaren Konstruktionselementen am Restgebiss verankert und kann vom Patienten herausgenommen oder eingesetzt werden.

Ah-Linie

Ah-Linie: (Vibrationszone); bezeichnet den Übergang vom harten zum weichen Gaumen und wird als eine im Doppelbogen geschwungene Linie sichtbar, die von Oberkieferhöcker (Tuber maxillae*) zu Oberkieferhöcker verläuft und den hinteren Nasendorn(Spina nasalis posterior*) einschließt. Auf dieser Übergangslinie befinden sich je links und rechts neben dem Nasendorn die Gaumengrübchen (Foveola palatina), in denen die Ausgänge der Gaumen-drüsen zu finden sind. Die Ah-L. lässt sich durch die Lautbildung des Vokals A und den Nasenblaseffekt in der Funktionsabformung* sichtbar machen und bildet die dorsale Begrenzung einer Prothesenbasis*; sie kann auch durch Kompression während der Funktions-abformung dargestellt werden. Der dorsale Knochenrand verläuft nach hinten oben abge-schrägt und endet scharfkantig, wobei der hintere Nasendorn umfasst wird. Entsprechend dieses Linienverlaufs lässt sich der dorsale Prothesenbasisrand mit einer Ah-Linien-Radierung* verstärken.

Amalgamfüllung

Amalgamfüllungen sind Einlagefüllungen* der Kariestherapie in der konservierenden Zahnheilkunde. A. stehen in dem Verdacht, gesundheitsschädigend zu sein. Trotz verbesserter Untersuchungsmethoden zur Messung von Quecksilberbelastungen konnte die toxische Wirkung von Amalgamfüllungen auf den menschlichen Organismus noch nicht exakt bestimmt werden. Eine akute Vergiftung eines erwachsenen Menschen durch A. ist ausgeschlossen; die von Füllungen täglich abgegebene Menge an Hg erreicht nicht den Grenzwert und wird vom Organismus unterschiedlich aufgenommen. Die tägliche Hg-Norm-Belastung durch Trinkwasser, Atemluft und Nahrung beträgt in Deutschland ca. 24 mg/Tag, was vom Quecksilber aus Amalgam nur kurzfristig erreicht wird. Messungen von Hg im Speichel, Blut und Urin stellen einen Zusammenhang zwischen der Konzentration anorganischer Hg-Verbindungen und der Anzahl der Amalgam-gefüllten Zähne her. Die maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK-Wert) für Quecksilber beträgt in Deutschland 0,05 mg Hg/m3.

Artikulation

Artikulation: (lat.); bezeichnet: 1. in der Phonetik die Gesamtheit der Stellungen und Bewegungen der Artikulationsorgane (Lippen, Zunge, Gaumensegel, Kehlkopf, Zähne), die zur Bildung eines Sprachlautes benötigt werden; 2. (Articulatio); in der Anatomie eine gelenkige Verbindung zwischen Knochen (Gelenk); 3. in der Zahnmedizin die Stellung und den Bewegungsablauf der Zahnreihen des Ober- und Unterkiefers, v. a. beim Kauakt; wichtig für die Beurteilung von Zahnstellungs- und Bissanomalien und für die Anfertigung von Zahnersatz. Die A. als Gleitbewegungen der Zahnreihen aufeinander im Gegensatz zur freien Unterkieferbewegung beim Öffnen und Schließen des Mundes wird auch als dynamische Okklusion* bezeichnet. Die Form der Gleitbewegung ist abhängig von der Höckerform, der Neigung der Seitenzähne, vom Schneidezahnüberbiss, vom Verlauf der Okklusionskurven*, des Bennettwinkels* und von der Neigung der Gelenkbahn.

Artikel vom 15. Sep. '05 Seite empfehlenSeite drucken
http://www.berufsbekleidung-lehmann.de
 
Partnerprogramm